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Das Gebiet
Paradiso - Paradies

In der Oase der Grundwasserquellen „Risorgive”

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Die Natur des Wassers

Die zeitlose Landschaft

Inmitten der Stille liegt dieser fasziniere Erdteil längs der Grundwasserquellen, wo die friaulische Landschaft ihre Natur ändert und die Erde dem Wasser weicht. Die Geschichte hat auch hier bei „Paradiso“ Paradies seine Zeichen hinterlassen, einmal durch den Frieden begünstigt, ein andermal – ohne Rücksicht des unbeschwerten Namens der Ortschaft – ließ der Erste Weltkrieg in den letzten Stunden der Tragödie auch hier seine Zeichen zurück.

Friaul live

„Bassa Friulana“, das Nieder-Friaul ist flach und reich an Flüssen mit gut entwickelter Landwirtschaft, einzigartig durch seine üppige Natur, befindet sich Paradiso genau hier, in jenem Teil Friauls, der landschaftlich sehr schön und besonders ist, im Zentrum eines Viereckes gelegen, mit den Eckpunkten Latisana, Codroipo, Palmanova und Aquileja.

Wo die Natur einzigartig ist

Nahe „Paradiso“, südlich von Codroipo befindet sich eine natürliche Oase des Parkes der Grundwasserquellen „Parco delle Risorgive“. Der Begriff „risorgive“ bezieht sich auf die Süßwasser- Quellen, die in kristallklaren Blasen über der Erdoberfläche erscheinen. Eine sehr faszinierende Naturerscheinung, charakteristisch für dieses Gebiet, das ihm einen poetischen und suggestiven Eindruck verleiht, sowie mit einem typisches Ökosystem versehen, reich an Pflanzen und Tieren.

Ein besonderer Geschichtsabschnitt

Paradiso ursprüngliche Bezeichnung „Paravis“ wurde bereits im Mittelalter benannt. Die Ortschaft „Borgo“ entwickelte sich um 1600 und nahm die gegenwärtige Form, dank der Ankunft der adeligen Familie Caratti, an, die hier Wegbereiter und zum Bodennutzungsrecht und der Entwässerung beitrug. Der Ursprung des Namens wird von der paradiesischen Landschaft abgeleitet, die reich an Flüsse und Quellen sowie Flora und Fauna ist.

Zwischen den Dorfhäusern

Die Dorfhäuser waren einst Wohnsitz der Kolonisten, weisen typische Merkmale der ländlichen Bauart Friauls auf, mit einem internen Hof, wo der Heuschuppen, der Stall und das Wohnhaus mit dem typischen „fogolâr“, ein fraulischer Ofen, zu sehen sind. Die Kirche, ein Rundbau mit kreisförmigen Grundmauern, gewidmet der Heiligen Maria Assunta wurde Ende 1600 erbaut. Aus demselben Jahrhundert stammen die eindrucksvollen Villen Caratti Fraccaroli und dei Giudici Veritti.

Das letzte Opfer, am 4ten November 1918

Am 4ten November 1918 um 15 h wurde Waffenstillstand erklärt und beendet den Ersten Weltkrieg. Genau hier in Paradiso sah man das letzte große Opfer der Kavalleristen und der italienischen Scharfschützentruppen, die mit klarem Bewusstsein die Ortschaft, die eine ungarische Abteilung innehatte, verteidigten und eroberten. Es starben neun Soldaten. Wenige Monate danach weihte Herzog von Aosta ein Denkmal ein – das erste Italiens den Kriegsgefallenen gewidmet - jenes Krieges, der an Selbstaufopferung erinnert.

wo die friaulische Landschaft ihre Natur ändert und die Erde dem Wasser weich

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